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MDM-Software im Vergleich: Anbieter, Kriterien & Auswahl

Von der Redaktion MDM-Vergleich · veröffentlicht 1. Juli 2026

MDM-Software zu vergleichen heißt vor allem: die richtigen Kriterien anlegen. Fast alle Lösungen verwalten iOS und Android und verteilen Apps — der Unterschied liegt in den Details. Dieser Beitrag zeigt, worauf es ankommt, und führt zur Vergleichstabelle.

Die wichtigsten Vergleichskriterien

  • Plattformabdeckung: Nur Mobil (iOS/Android) oder auch Windows/Desktop (UEM)? Reicht ein Apple-Spezialist?
  • Serverstandort & DSGVO: Wo liegen die Daten (DE/EU vs. USA)? Für viele deutsche Organisationen ein zentrales Kaufkriterium — siehe MDM & DSGVO.
  • Betriebsmodell: Cloud, On-Premises oder hybrid?
  • BYOD-Trennung: saubere Trennung privat/beruflich für private Geräte?
  • Enrollment & Automatisierung: Zero-Touch, Massen-Rollout, API/Automatisierung.
  • Support & Sprache: deutschsprachiger Support, Erreichbarkeit.
  • Preismodell: pro Gerät oder pro Nutzer, Enterprise häufig „auf Anfrage” — siehe MDM-Kosten.

Warum die reine Funktionsliste nicht reicht

Auf dem Papier haben viele Anbieter „alles”. Entscheidend sind die unterscheidenden Merkmale für Ihren Fall: Verwalten Sie auch Windows-Desktops? Brauchen Sie Hosting in Deutschland? Ist BYOD ein Thema? Deshalb vergleichen wir in der Tabelle nicht generische Häkchen, sondern reale Differenzierer (Plattform, Serverstandort, Betrieb, BYOD-Trennung).

MDM für Schulen und Behörden

Ein Sonderfall mit eigener Dynamik: Schulen und der öffentliche Sektor verwalten oft große iPad-/Tablet-Flotten (Klassensätze) und haben strenge Datenschutz-Vorgaben. Hier zählen Zero-Touch-Rollout, ein verwalteter App-Store und Hosting in Deutschland. Deutsche Anbieter wie Relution sind in diesem Segment stark; auch baramundi ist im öffentlichen Sektor etabliert. Apple-Flotten lassen sich zudem mit Apple-Spezialisten wie Jamf Pro verwalten.

So gehen Sie vor

  1. Anforderungen klären (Plattformen, Gerätezahl, Datenschutz, Betrieb).
  2. Longlist erstellen — den Auswahl-Assistenten als Startpunkt nutzen.
  3. 2–3 Anbieter im Pilot mit echten Geräten testen.
  4. Angebote inkl. Onboarding/Support vergleichen (Gesamtkosten, nicht nur Listenpreis).

Zum Einstieg: die MDM-Vergleichstabelle mit DACH-Anbietern und internationalen Plattformen.

Dieser Beitrag dient der Orientierung und ist keine Rechts- oder Kaufberatung. Kriterien und Quellen: Methodik.

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